Reglement

Gewinnerin oder Gewinner ist, wer am meisten Punkte aus den Turnpoints und den Selfiepoints sammelt und vor 15.30 Uhr im Ziel eintrifft. Die Reihenfolge spielt keine Rolle. Bei gleichem Punktestand ist die Zeit massgebend. Wer nach dem offziellen Zielschluss 15.30 Uhr im Ziel eintrifft, erhält die 150 Punkte für das Ziel nicht. Das OK behält sich vor, den offiziellen Zielschluss nach hinten zu verschieben.

Biplace-Teams sind nicht zugelassen.

Das mitgeführte Postenblatt wird an jedem der drei TP’s durch die Helferin quittiert. Jeder TP und jeder Selfiepoint muss am Boden erreicht werden. Nur Überfliegen gilt nicht. Top- oder Hanglanden ist erlaubt.

An den Selfiepoints ist kein Helfer anwesend.

Die Selfiefotos werden nach dem Zieleinlauf dem OK gezeigt.

Die gesamte Strecke muss zu Fuss oder per Gleitschirm zurückgelegt werden. Im Minimum ist ein Flug zu absolvieren. Deshalb sind die Flüge zu Überprüfungszwecken aufzuzeichnen. Bei Unstimmigkeiten zwischen dem Wettkämpfer und dem OK können diese gemeinsam eingesehen werden.  Die Flüge müssen nicht zwingend an einem der TP gestartet werden. Die komplette Ausrüstung muss während dem ganzen Wettkampf mitgetragen werden und darf nicht gewechselt werden.

Begleitpersonen und Begleitfahrzeuge zur Unterstützung sind nicht erlaubt. Wir appelieren hier an die Fairness.

Das Briefing vor dem Start (Meteo, Gelände, etc.) ist von allen Teilnehmerinnen zwingend zu besuchen.

Es gilt sämtliche üblichen Flugregeln einzuhalten. Zuwiderhandlungen werden mit dem Ausschluss vom Rennen geandet.

Die Wege sind nicht markiert. Für die Orientierung im Gelände ist jede Teilnehmerin selber verantwortlich. Auf dem Postenblatt ist ein nicht massstabsgetreuer Ausschnitt aus der Swisstopokarte 1:50000 abgedruckt. Es wird emfohlen zusätzlich eigenes geeignetes Kartenmaterial mitzuführen. Im offenen Gelände dürfen nur die bestehenden Wege oder gemähte Wiesen oder geschlossene Wälder begangen werden.

Lande nicht in der Nähe von weidenden Tieren. Diese können erschrecken und aus der Weide ausbrechen.

Für Landungen wenn immer möglich gemähte Wiesen benutzen. Bei Landungen um Blumenstein sollen die offiziellen Landeplätze des 45° Gleitschirmclub benutzt werden.

Hunde und andere Tiere dürfen nicht mitgenommen werden.

Wer vorzeitig das Rennen beendet, hat dies sofort per Whats-App, Telefon oder SMS dem OK mitzuteilen.

Das Kontrollblatt mit Karte swisstopo und wichtigen Telefonnummern ist immer mitzuführen, an den drei TP’s vom Helfer unterschreiben zu lassen und im Ziel dem OK abzugeben. Sollte an einem der TP’s wider erwarten kein Helfer sein, mach ein Selfie.

Jeder Teilnehmer ist für die Flugtüchtigkeit seiner Ausrüstung selber verantwortlich.  Die minimale Ausrüstung besteht beim Fliegen aus einem zertifizierten Gleitschirm, Gurtzeug, Notschirm und Vario/Handy zum Aufzeichnen der Flüge.

Jede Teilnehmerin muss selber genügend gegen Unfall versichert sein sowie eine gültige Hängegleiterhaftpflichtversicherung abgeschlossen haben.

Jeder Teilnehmer ist im Besitze eines gültigen SHV-Hängegleiterbrevets oder eine IPPI Karte 4 oder 5.

Das OK behält sich vor, am Wettkampftag Änderungen an der Strecke, den TP’s und den Zeiten vorzunehmen oder den Wettkampf sogar gänzlich abzusagen, insbesondere wenn witterungsbedingte Einflüsse dies erfordern. Über sämtliche Anpassungen wird beim Briefing vor dem Start informiert. Während dem laufenden Wettkampf kann das OK weitere der Sicherheit dienende Änderungen vornehmen.

Nach erfolgtem Start informiert das OK die Wettkämpferinnen über allfällige Änderungen oder News über denNachrichtendienst „WhatsApp“ .

Hat ein anderer Wettkämpfer offensichtliche Probleme oder gar einen Unfall, ist ihm sofort Hilfe zu leisten und  der Rettungsdienst sowie das OK unverzüglich zu alarmieren. Die Notfallnummern sind auf dem Postenblatt angegeben.

Wir appelieren an die Fairness jedes Teilnehmers gegenüber den anderen Wettkämpfern und dem OK. SÄMTLICHE HAFTUNGSANSPRÜCHE DER TEILNEHMER GEGENÜBER DEM OK WERDEN AUSDRÜCKLICH ABGELEHNT. Jeder Teilnehmer ist für sein Tun und seine Entscheidungen allein verantwortlich und kennt seine Fähigkeiten und Grenzen. Er bestätigt dies mit seiner Unterschrift bei der Anmeldung am Wettkampftag.